
Letzten Samstag ging es seit langer Zeit mal wieder ins Kino. Auf dem Programm stand
Hancock, der rüpelhafte und dauerhaft betrunkene Superheld.
Sehr viel habe ich mir eigentlich nicht von dem Film erwartet, aber ich muss gestehen ich bin positiv überrascht worden von dem Film. Denn eine einfache Heldennummer, wie sie derzeit in vielen anderen Kinofilmen zu sehen ist, ist es definitiv nicht.
So fängt der Film tatsächlich so an, wie es in den Filmtrailern zu sehen ist, mit einem Superhelden, der bei seinen Verfolgungsjagden jede Menge Sachschaden anrichtet und gegenüber den Menschen gelinde gesagt unfreundlich ist.
Dann rettet er einem PR Berater zufällig sein leben und dieser nimmt sich vor den Ruf von Hancock zu verbessern und so nimmt alles seinen Lauf.
Allerdings verliebt er sich dann in die Frau des PR Beraters und der Start zu Katastrophe ist gelegt.
Der Film hat wirklich jede Menge Aktion und Humor, aber auch sehr tief greifende Szenen, die man nicht vermuten würde und vor allem eine Wendung mit der man überhaupt nicht rechnet. Diese werde ich hier aber nicht erzählen, denn das Gute ist das diese Wendung nicht mal in den Trailern so gezeigt wurde, dass man wirklich in dem Moment vollkommen überrascht wird. Einzig der Schluss ist meiner Meinung nach nicht so wirklich gut gelungen, aber es ist eben ein Hollywoodfilm und die brauchen anscheinend solche Enden.
Im Großen und Ganzen ist es ein Film der mehrere Wendungen hat, einige ziemlich unerwartet und der trotz meiner Befürchtungen, das die Hintergrundgeschichte Hancocks zu kurz kommen könnte, eine Geschichte die alle wirklich wichtigen Ereignisse erklärt.
Insgesamt ein Kinofilm den es sich wirklich lohnt mal im Kino anzusehen.